Woche der „Gold-Handys“

Projekt des Arbeitskreises „Laudato si“: Woche der „Gold-Handys“

Kirchliches Hilfswerk missio

Kirchliches Hilfswerk missio

Ihre Ideen und Anregungen rund um das Anliegen von „Laudato Si“ nehmen wir vom AK „Laudato Si“ gerne entgegen unter: umwelt(ät)kath-kirche-lg.de.

Handysammelaktion in unseren Kirchen 2019

Einmal im Jahr setzt das kirchliche Hilfswerk „missio“ mit der „Woche der Goldhandys“ einen besonderen Akzent, um möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren. Anlass ist der „Internationale Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten“ am 6. November. Grund genug, den Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo und die rund 124 Millionen alten Handys in deutschen Schubladen in den Blick zu nehmen.

Wussten Sie, dass in 41 Handys so viel Gold ist wie in einer Tonne Golderz, das überwiegend von Kindern im Kongogebiet abgebaut wird?

Daher ruft missio zwischen dem 3. November und dem 8. Dezember zu „Wochen der Goldhandys“ auf. Unsere Handy-Spendenaktion ist eine konkrete Maßnahme gegen Elektroschrott und für die Bewahrung der Schöpfung. Jedes Altgerät, das wir dem Recycling oder der Weiterverwertung zuführen, schützt Ressourcen und Umwelt.

Dazu verteilen wir im Vorraum der Kirchen Christ-König, St. Stephanus und St. Marien und in der KiTa St. Marien (neu) Sammeltüten für alte, nicht mehr gebrauchte Handys und Ladegeräte und bitten Sie, diese dann wieder in die Sammelkartons abzugeben bis zum 8. Dezember.

Der Arbeitskreis „Laudato si“ hofft auf breite Unterstützung. Weitere Informationen bei Diakon Blankenburg, Tel. 04131 / 60 30 913.

Handysammelaktion in unseren Kirchen 2018

Einmal im Jahr setzt das kirchliche Hilfswerk „missio“ mit der „Woche der Goldhandys“ einen besonderen Akzent, um möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu motivieren.

Anlass ist 2018 der „Internationale Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten“ am 6. November. Grund genug, den Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo und die rund 124 Millionen alten Handys in deutschen Schubladen in den Blick zu nehmen.

Wussten Sie, dass in 41 Handys so viel Gold ist wie in einer Tonne Golderz, das überwiegend von Kindern im Kongogebiet abgebaut wird? Daher ruft missio zwischen dem 4. November und dem 2. Dezember zu „Wochen der Goldhandys“ auf. Unsere Handy-Spendenaktion ist eine konkrete Maßnahme gegen Elektroschrott und für die Bewahrung der Schöpfung.

Jedes Altgerät, das wir dem Recycling oder der Weiterverwertung zuführen, schützt Ressourcen und Umwelt. Dazu verteilen wir im Vorraum der Kirchen Christ-König, St. Stephanus und St. Marien Sammeltüten für alte, nicht mehr gebrauchte Handys und Ladegeräte und bitten Sie, diese dann wieder in die Sammelkartons abzugeben bis zum 2. Dezember.

Der Arbeitskreis „Laudato si“ hofft auf breite Unterstützung. Weitere Informationen bei Diakon Blankenburg.

Dankschreiben von missio zur Handysammelaktion in unseren Kirchen (2018)

Sie helfen Familien in Not

Sehr geehrter Herr Diakon Blankenburg,

„Die Erde, unser Haus, scheint sich immer mehr in eine unermessliche Mülldeponie zu verwandeln.“ Das schreibt Papst Franziskus in seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato si“. Mit der von Ihnen organisierten Handy-Sammelaktion zugunsten von missio gehen Sie ganz konkret gegen dieses Umwelt-Problem an und stellen ihm etwas entgegen. Aber nicht nur das.

Der Rohstoff Coltan z.B. sorgt dafür, dass sich unsere Handys nicht überhitzen. Doch er macht auch Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo reich, die damit ihren Kampf finanzieren. Es ist ein barbarischer Kampf gegen Frauen und Familien, gegen Recht und Gerechtigkeit. Die Kassen der marodierenden Truppen sind umso voller, je mehr Coltan gebraucht wird.

Danke dafür, dass Sie mit uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen diesen Missbrauch an Mensch und Natur. Wenn wir uns nicht nur digital vernetzen, sondern alle Hand in Hand gehen, so der Papst am Internationalen Tag der Erde 2016, „werden wir dieses Wunder sehen: das Wunder einer Wüste, die zum Wald wird …“. Gehen wir in die Wüste der Hoffnungslosigkeit und verwandeln sie in einen grünen, lebendigen Wald.

Danke dafür, dass Sie ein Stück dieses Weges in unserer Aktion mit uns gemeinsam gehen.

Ihr

Prälat Dr. Klaus Krämer

Präsident

(Schreiben an Herrn Diakon Martin Blankenburg, Aachen, 14. Januar 2019)