Bethlehem-Fair-Teiler

Projekt des Arbeitskreises „Laudato si“: Carsharing und klimafreundliche Mobilität

Foodsharing und Lebensmittel-Fair-Teiler auch in Lüneburg

Projekthüter

Diakon Martin Blankenburg

diakon.blankenburg(ät)kath-kirche-lg.de

Ihre Ideen und Anregungen rund um das Anliegen von „Laudato Si“ nehmen wir vom AK „Laudato Si“ gerne entgegen unter: umwelt(ät)kath-kirche-lg.de.

Innenansicht von „Haus Bethlehem“ Ende November 2017

Einweihung von „Haus Bethlehem“

Am 26. November 2017 schließlich wurde das „Haus Bethlehem“ auf dem Kirchengrundstück von St. Marien eingeweiht. Dieses Haus ist der neue Lebensmittelverteiler der „Foodsaver-Gruppe“ in Lüneburg. Sie sorgt mit ihren Abholaktionen bei verschiedenen Supermärkten und Bäckereien dafür, dass Lebensmittel nicht im Müll landen, sondern allen kostenlos zur Verfügung stehen.

Bilder von der Einweihung finden Sie hier.

Wochenblatt vom 15. Oktober 2017

Liebe Gäste, liebe Gemeinde,

im Juni diesen Jahres schrieb ich an dieser Stelle, dass, Gott sei Dank, sich hier in Lüneburg 30 „Foodsaver“ (Lebensmittelretter) dafür einsetzen, dass brauchbare Lebensmittel nicht im Müll landen müssen. Weil dieser Initiative der Verteilplatz abgerissen wird, hat der AK Laudato Si und unsere Kirchenverwaltung sich dafür eingesetzt, dass ein Lebensmittel-Blockhaus auf dem Kirchengrundstück als neuer Verteiler entstehen kann. Dieser Tage ist die Fundamentplatte bereits errichtet worden.

Damit wir die Kosten in Höhe von 5700 Euro auch bezahlen können, habe wir unter dem Projektnamen „Lebensmittelverteiler“ uns bei der DAS TUT GUT. Förderrunde 2017 der Sparkasse Lüneburg angemeldet.

Jetzt sind sie dran, wenn sie bei der Finanzierung helfen wollen. Abstimmungsberechtigt sind alle GiroPRIVILEG-Kunden der Sparkasse Lüneburg. Der Abstimmungszeitraum beginnt, mit dem Versand der Wahlbögen, Mitte Oktober, und endet am 10. November 2017. Bis dahin können die Wahlbögen ausgefüllt in den Filialen abgegeben werden oder per Post oder online oder telefonisch. Unser „Lebensmittelverteiler“ hat die Projektnummer „44“.

Ich glaube es ist für unsere Pfarrei ein Gewinn, wenn hier auf dem Gelände von St. Marien ein Foodsharing-Verteiler als Ort des Teilens steht, denn dieser Ort ist bereits ein Ort des Teilens: des Teilens unseres Glaubens und – dann - auch besonders der Worte Jesu: „Gebt ihr ihnen zu essen!“.

Ihnen eine gute, liebevolle Woche, herzlich ihr Diakon Martin Blankenburg

Wochenblatt vom 11. Juni 2017

Liebe Gäste, liebe Gemeinde,

wenn ich in den Supermarkt gehe, stelle ich immer wieder fest, was für eine Auswahl (!) an Lebensmitteln da ist. Doch wo landen die, die nicht verkauft werden können? Zu oft im Müll! Der WWF schätzt das Abfallaufkommen an Lebensmitteln in Deutschland allein für 2014 auf insgesamt mehr als 18 Millionen Tonnen und hält mehr als die Hälfte davon für vermeidbar. Bei „Foodsharing“ (Essen teilen) geht es um den Respekt vor den Lebensmitteln an sich. Oder um es religiös zu formulieren, es geht um die Achtung der Schöpfung. Die deutschlandweit aktive Initiative „Foodsharing“ möchte dieser Lebensmittelverschwendung etwas entgegensetzen.

Leider verliert diese Initiative in Lüneburg mit ihren 30 Helfern gerade ihren Verteilplatz im Rotenbleicher Weg, weil das Mietshaus abgerissen wird. Wohin nun mit den Lebensmitteln, die Einkaufsläden abgeben? – Davon werden zwei Helfern am Sonntag, 11. Juni, um 10 Uhr im Gottesdienst berichten und anschließend noch für Fragen vor der Kirche zur Verfügung stehen. Denn ein Gedanke vom Arbeitskreis Laudato Si war, ob wir dieser Initiative nicht bei uns auf dem Kirchengrundstück einen Ort schaffen, wohin sie diese Lebensmittel anliefern und diese von Nutznießern abgeholt werden können?

Es wäre für uns als Pfarrei ein Gewinn, wenn hier auf dem Gelände von St. Marien ein Foodsharing-Verteiler als Ort des Teilens installiert werden würde, denn dieser Ort ist bereits ein Zentrum des Teilens: des Teilens des Glaubens und vielleicht auch besonders der Worte Jesu: „Gebt ihr ihnen zu essen!“.

Ihnen eine gute, liebevolle Woche, herzlich ihr Diakon Martin Blankenburg