Firmung

… der dritte Schritt der Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen

Ansprechperson / Kontakt:

Gemeindereferentin Jutta Segger

Tel.: 04131 / 60 30 914

E-Mail

Erste Informationen

Die vollständige Aufnahme in die Gemeinschaft der Glaubenden vollzieht sich in der katholischen Kirche in drei Schritten: Taufe, Erstkommunion und Firmung. Der junge Mensch bekennt sich mit der Firmung ganz bewusst zu seinem Glauben, den bei der Taufe in den meisten Fällen Eltern und Paten für ihn stellvertretend bekannt haben. Viele Elemente der Taufe kommen bei der Spendung der Firmung als Erinnerung noch einmal vor.

Die Firmung wird vom Bischof gespendet. Dieses Sakrament des Erwachsenwerdens im Glauben hat seinen Namen vom lateinischen „firmare“ = „stärken“. Während der Firmung wird den Gefirmten der Heilige Geist als Beistand für ihr Leben zugesagt. Die Firmung ist damit auch ein Sakrament der Stärkung.

Die Firmung ist übrigens auch Voraussetzung, um später Pate zu werden oder kirchlich heiraten zu können.

In unserer Gemeinde findet in jedem Jahr ein Vorbereitungskurs auf die Firmung statt, der ca. ein 3/4 Jahr dauert. Der Firmkurs will helfen, sich mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen und die Frage zu beantworten: Woran glaube ich eigentlich? Dabei stehen zwei verschiedene Modelle zur Auswahl.

Die Jugendlichen sollen bei der Firmung 16 Jahre alt sein. Zur Vorbereitung auf die Firmung laden wir in jedem Jahr die Jugendlichen unserer Gemeinde ein, die zum Zeitpunkt der Anmeldung mindestens 15 Jahre alt sind oder mindestens die 10. Klasse besuchen, soweit sie in unserer EDV erfasst sind. Manchmal kann es zu Fehlern kommen, wenn Einwohnermeldeämter z.B. das Konfessionsmerkmal der Jugendlichen nicht richtig erfassen oder weitergeben.

Sollte Ihr Kind / Sollten Sie im entsprechenden Alter sein und keine Einladung erhalten haben, setzen Sie sich bitte in Verbindung mit Frau Gemeindereferentin Segger, Tel. 04131 / 60 30 914, E-Mail.

Firmkatechet*innen gesucht

Nach der Firmung ist vor der Firmung. Für den nächsten Firmkurs, der nach den Sommerferien starten soll, suchen wir noch Frauen und Männer, die als Katechet*innen die Jugendlichen mit vorbreiten, sie ein Stück auf dem Weg des Glaubens begleiten und sich gemeinsam mit den Jugendlichen auf die Suche nach Antworten auf viele Fragen machen möchten. Das können sowohl junge Erwachsene wie auch Eltern sein.

Sie brauchen dazu keine religionspädagogische Ausbildung. Es reicht die Offenheit, mit jungen Menschen über den eigenen Glauben zu sprechen. Wenn Sie Interesse, aber vielleicht selbst noch viele Fragen haben, wenden Sie sich gern an Jutta Segger oder Pfarrer Menges.

Informationen zur Firmvorbereitung 2025/2026

Einladung zur Firmvorbereitung 2026

Die Vorbereitungen auf die Firmung 2026 beginnen.

Das Einladungsschreiben findest Du hier, das Anmeldeformular hier (Anmeldung bis 10. Oktober). Alle (weiteren) Informationen zur Firmvorbereitung findest Du hier auf dieser Seite, teilweise unter „Download Materialien“, aber auch in einzelnen Feldern darunter unter „Details zur Firmvorbereitung“.

Dort findest Du auch eine Übersicht aller Termine. Dieser Terminplan wird im Laufe der Zeit entsprechend aktualisiert. Denn zwischendurch laden wir euch noch als zusätzliches Angebot zu aktuellen Aktionen für Jugendliche und zu Gottesdiensten ein.

Bei Fragen bitte bei Gemeindereferentin Jutta Segger melden, per E-Mail oder Telefon (04131 / 60 30 914) oder Handy: 01573 / 67 37 913.

Download Materialien

Details der Firmvorbereitung

Termine - Startwochenende (7.-8. November 2025)

Die Firmvorbereitung beginnt mit dem Startwochenende am Freitag, 7. November, 17.30 Uhr (bis ca. 22 Uhr) bis Samstag, 8. November, 10.00-16.00 Uhr in St. Stephanus (Übernachtung zu Hause) (Adresse: St.-Stephanus-Platz 1, 21337 Lüneburg).

An diesen beiden Tagen werden wir uns kennenlernen, das Organisatorische (Ablauf, Termine, Gruppen, usw.) klären und vor allem inhaltlich in der Großgruppe und in Kleingruppen in den Firmkurs einsteigen. Bring deine Fragen und Ideen, Kalender, Handy, dein Schreibetui mit.

Termine

Wir treffen uns verbindlich an folgenden Terminen:

  • Freitag, 7. November 2025, 17.30 bis ca. 22.00 Uhr und Samstag, 8. November 2025, 10.00 bis ca. 16.00 Uhr: Startwochenende in St. Stephanus
  • Sonntag, 23. November 2025, 14-18 Uhr
  • Sonntag, 14. Dezember 2025, 14-18 Uhr
  • Sonntag, 11. Januar 2026, 14-18 Uhr
  • Sonntag, 22. Februar 2026, 14-18 Uhr
  • Freitag, 13. März 2026, ca. 17.00 Uhr, bis Sonntag, 15. März 2026, ca. 15.00 Uhr: Firmvorbereitungswochenende in der Jugendherberge Hitzacker
  • Sonntag, 26. April 2026, 14-18 Uhr
  • Sonntag, 10. Mai 2026, 14-18 Uhr

Die Orte der Treffen teilen wir Euch noch mit.

Außerdem wird es noch einen Termin vor der Firmung zum Üben geben. Auch den Termin geben wir noch bekannt.

Die Firmung wird durch Domkapitular Wolfgang Voges gespendet am Freitag, 29. Mai 2026, in St. Marien, da Bischof Heiner Wilmer aufgrund anderer Verpflichtungen nicht zu uns kommen kann.

Projekt „Helfende Hände“

Zusätzlich lernen die Jugendlichen jeweils einen sozialen Einsatzbereich in der Gemeinde oder einer befreundeten Einrichtung kennen.

Anfang 2026 starten wir die Aktion „Helfende Hände“. Für diese Aktion „Helfende Hände“ gibt es später noch weitere Informationen. Grundsätzlich gilt: Jede/r sucht sich, aus einer großen Anzahl von ehrenamtlichen Gruppen oder sozialen Einrichtungen / Institutionen, eine Tätigkeit aus und arbeitet dort an ca. drei bis vier Terminen mit.

Erfahrungsberichte aus dem Projekt „Helfende Hände“

Erfahrungsberichte aus dem Firmpraktikum „Helfende Hände“ von 2019

Firmpraktika im Hospiz St. Marianus (Artikel von 2026)

Im Rahmen ihres Firmpraktikums waren zwei Jugendliche auch im Hospiz St. Marianus. Ihre Eindrücke haben sie für dieses Journal aufgeschrieben:

Für mich war der Besuch im Hospiz sehr bewegend. Wir durften erstmal das Hospiz kennenlernen und einen ersten Eindruck erlangen. Sehr faszinierend fand ich in dem Hauptgebäude die Kirche, die man schon am Eingang sehen konnte. Die bunten Gläser und das Einscheinen der Sonne haben die Kirche sehr idyllisch erscheinen lassen.
Besonders haben mich aber die Begegnungen mit den Bewohnern des Hospizes und den Angehörigen berührt. Es hat mein Herz erwärmt, ihnen durch das Überreichen des Palmenkreuzes, das Ehrenamtliche in unserer Gemeinde gefertigt haben, und durch eine freundliche Begegnung ein Lächeln zu entlocken und ihnen ein Gefühl zu vermitteln: Wir denken/Gott denkt an dich.
Auch sehr emotional fand ich die Begegnung mit einer Dame und ihrer Tochter, die im Zimmer lagen/saßen, mit Tränen in den Augen, sich voneinander verabschiedet haben und die „Patientin“ den letzten Segen bekommen hat.
Zusammengefasst fand ich das Projekt im Hospiz sehr schön und berührend. Auch wenn man denken mag, es sei immer traurig, muss ich dem hier widersprechen. Ich durfte so herzerwärmende Momente erleben und so liebe Personen kennenlernen, dass ich nach dem Besuch den Ort nicht mehr mit Dunkelheit und Trauer, sondern mit Licht und natürlich etwas Trauer, aber auch Leichtigkeit und Wärme verbinde. Ich bin für dieses Erlebnis sehr dankbar.
Angelina aus Winsen

Für mich war es beeindruckend, von der Geschichte des Hospizes zu erfahren. Ich fand es sehr interessant zu hören, wie Dr. Schwarz damals das Kirchengrundstück erworben und darauf das Hospiz errichtet hat, wie verbunden er dabei mit der Kirche war und mit ihr zusammengearbeitet hat.
Besonders beeindruckt hat mich das Überreichen der Palmkreuze und die Freude, die wir damit den Bewohnern machen konnten.
Ich war mir nicht ganz sicher, wie es im Hospiz sein würde. Ich hatte zwar schon vorher etwas davon gehört und kannte ähnliche Erfahrungen aus meinem Schulpraktikum im Klinikum. So dachte ich zunächst, das Hospiz sei ein Ort, an den die Menschen gehen um zu sterben, und wo sie ihre letzten Tage oder Monate verbringen.
Ich habe gelernt, dass es ein Ort des Lebens ist, wo auch einfach mal „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt wird und wo die Bewohner durchaus auch mal schummeln und miteinander lachen.
Mein Eindruck ist, dass das Thema „Tod“ in der Gesellschaft totgeschwiegen wird und dass es mehr Beachtung finden sollte, da wir Menschen nur eine begrenzte Zeit auf dieser Erde verbringen dürfen und uns darüber im Klaren sein sollten. Die Sterbenden sollten wir nicht verstecken, sondern sie auf ihrem Weg begleiten.
Mir ist bewusst geworden, wie wichtig es ist, Trost zu haben, und wie wichtig es ist, dass die Kirche und der christliche Glaube an sich den Menschen viel hilft. Für mich war das eine sehr gute Erfahrung und ich wünsche vielen anderen Menschen ebenfalls die Erfahrung, dass das Hospiz kein Ort des Todes, sondern ein Ort des Lebens ist.
Hannes aus Winsen

(Dieser Text stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 2/2026, S. 3-4.)

Firmpraktika im Klinikum (Artikel von 2026)

Die Zeit in der Krankenhausseelsorge war für uns eine sehr schöne Erfahrung. Alle waren dort freundlich und offen. Schon beim ersten Treffen konnten wir direkt helfen und haben uns sofort wohlgefühlt. Wir wurden immer gut versorgt und aufgenommen. Beim letzten Treffen durften wir sogar unsere Freunde mitbringen, was besonders schön war. Bei jedem Treffen haben wir, nachdem wir die Patienten abgeholt haben, gemeinsam ungefähr eine halbe Stunde Gottesdienst gefeiert. Insgesamt fanden wir die Mitarbeit sehr schön und würden sie auf jeden Fall weiterempfehlen.
Felix, 15 Jahre

Ich fand es mega beeindruckend, wie sehr die Gottesdienste Menschen ansprechen, wie sehr Menschen dabei eingebunden werden. Ich fand es eine sehr schöne Erfahrung, dass so kleine Gottesdienste so viel mit Menschen machen können, ihnen so viel Freude schenken können. Ich habe einige der Menschen, die ich dort kennengelernt habe, auf jeden Fall in mein Herz eingeschlossen.
Felina, 15 Jahre

(Dieser Text stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 2/2026, S. 7.)

„Katholisch für Anfänger“: Was sind Sakramente?

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„Katholisch für Anfänger“: Was bedeutet die Firmung? 

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katholisch.de: Was ist Firmung? 

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