Sternsinger-Aktion 2020

„Kaspar, Melchior und Balthasar kommen auch zu Ihnen!“

Plakat zur Sternsinger-Aktion 2020

Sternsinger-Aktion 2020

Das Sternsingen wird in diesem Jahr von „nur“ einer hauptberuflichen Mitarbeiterin (Gemeindereferentin Katja Reinke) für alle Kirchorte begleitet. Aus diesem Grund suchen wir natürlich besonders für dieses erste Jahr mit der personellen Umstellung Menschen, die Lust haben, sich für die Organisation des Sternsingens an ihrem Kirchort zu engagieren, damit es weiterhin in der bewährten Form stattfinden kann! Wir trafen uns dazu in St. Stephanus am 27. Oktober nach dem Gottesdienst, also ca. 11.30 Uhr, in St. Marien am Dienstag, 29. Oktober, um 19.30 Uhr im Bonifatius-Raum des Gemeindehauses St. Marien.

Sternsinger-Aktion 2020 - Anmeldung

Frieden! Im Libanon und weltweit – Aktion Dreikönigssingen – Kinderleben im Libanon

Auch in diesem Jahr werden Sternsinger aus allen Kirchorten St. Marien, St. Stephanus, St. Godehard und Christ-König wieder unterwegs sein. Bitte entnehmen Sie die Anmeldemodalitäten unserer (dieser) Homepage, dem Wochenblatt, der lokalen Presse oder Veröffentlichungen der örtlichen Sternsingerteams.

Sternsinger-Aktion 2020 - Motto und Beispielland

„Frieden! Im Libanon und weltweit“

heißt das Leitwort der 62. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist der Libanon.

Sternsinger-Aktion 2020 - Beschreibung

„Aktion Dreikönigssingen – Kinderleben im Libanon“ – 62. Aktion Dreikönigssingen

Rund eine Million syrische Flüchtlinge leben im Libanon, etwa ein Drittel von ihnen in der Bekaa-Ebene. In Flüchtlingslagern wohnen die Familien unter prekären Bedingungen, oft ohne Strom und fließend Wasser. Die meisten Eltern haben kein Einkommen. Sie können ihre Kinder weder ausreichend ernähren noch den Schulbesuch ermöglichen.

Hier hilft der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, ein langjähriger Partner der Sternsinger. In der Bekaa-Ebene hat er drei Zentren eröffnet, mit Unterricht und Freizeitangeboten für Flüchtlingskinder. Die Mitarbeiter bereiten die Jungen und Mädchen auf den Unterricht an einer libanesischen Schule vor und geben ihnen ein Stück Normalität und Stabilität zurück. Täglich bekommen die Kinder in den Zentren eine warme Mahlzeit. In den kalten Wintermonaten erhalten sie warme Kleidung. Sozialarbeiter und Psychologen kümmern sich um traumatisierte Kinder und beziehen die Familien mit ein.

Nour ist sechs Jahre alt. Als eine Bombe ihr Haus in Syrien traf, floh Nour mit ihrer Familie in den Libanon. Seit fünf Jahren lebt sie mit ihrer Familie in einem Flüchtlingslager in der Bekaa-Ebene in einem Zelt aus Holzlatten und Plastikplanen. Wenn es regnet, ist alles feucht und kalt. Gegen die Kälte gibt es immerhin einen Dieselofen.

Die Flucht in die libanesische Bekaa-Ebene war für die Familie die einzige Rettung, denn in ihrer Heimat Syrien herrschte Krieg. „Wir fühlen uns hier sicher“, sagt Nours Mutter Riham und drückt die kleine Fatme an sich. „Sicherheit bedeutet Frieden, und ich will, dass meine Kinder in Frieden aufwachsen können.“

Doch auch das Leben im Flüchtlingscamp ist nicht einfach. Draußen zu spielen ist gefährlich. Am Tag gibt es eine warme Mahlzeit, die kaum für alle reicht. Das wenige Essen teilt Mutter Riham gerecht unter den Kindern auf, ihre eigene Portion fällt oft klein aus.

Vater Ahmed arbeitet als Tagelöhner. Sein Verdienst reicht gerade aus, um über die Runden zu kommen. Sein elfjähriger Sohn muss mitarbeiten, damit die Familie über die Runden kommt.

Nour und ihre Schwestern verbringen die meiste Zeit in dem engen, dunklen Zelt. „Draußen ist es zu gefährlich“, sagt die Mutter. Erst kürzlich habe es einen Streit gegeben, bei dem zwei Männer in der Nachbarschaft mit dem Messer aufeinander losgegangen seien.

Für Nour sind die Stunden im Zentrum des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes die schönste Abwechslung vom eintönigen Alltag. Gemeinsam mit ihren Geschwistern kann sie hier lernen und spielen, einige Stunden unbeschwert sein.

Quelle / Herkunft des Textes

Willi Weitzel unterwegs im Libanon

Spannend für alle Sternsinger (und sicher nicht nur für die) ist der Film, den Reporter Willi Weitzel (der aus „Willi will‘s wissen“) mitgebracht hat. Er war für die Sternsinger im Libanon unterwegs. In einem Sternsinger-Projekt lernt Willi, wie ein friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, Kultur und Religion gelingen kann. In einem Flüchtlingslager trifft der Reporter Kassem und seine Familie. Sie sind vor dem Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien geflohen und wünschen sich vor allem eines: Frieden. Davon berichtet der Film anschaulich und kindgerecht.

Sternsinger-Aktion 2020 in Christ-König (hier klicken)

Bald ist es wieder soweit!

Die nächste Sternsingeraktion kann beginnen. Sie steht unter dem Motto: „Frieden! Im Libanon und weltweit“.

Wir suchen auch für Adendorf noch unbedingt Kinder und Jugendliche, die Lust haben, in und um Adendorf dabei zu sein, wenn Sternsingergruppen unter anderem in ganz Deutschland den Menschen den Segen bringen!

Wer Lust dazu hat, meldet sich gerne bei Jörg Maliers unter Tel. 04131 / 39 79 63 oder maliers.j(ät)gmail.com.

Unser erstes Treffen findet am 8. Dezember um 11 Uhr im Gemeindehaus der Christ-König-Kirche statt. Hier werden wir uns kennen lernen, im Film erleben, worum es bei der diesjährigen Aktion geht, Sternsinger-Lieder üben, Hausbesuchstexte lesen und gemütlich ein paar Kekse essen.

Der Aussendungsgottesdienst findet am 26. Dezember 2019 in der Emmaus-Kirche Adendorf statt. Der Einholungswortgottesdienst zum Abschluss der Aktion ist am 11. Januar 2019 in der Christ-König-Kirche.

Sternsinger-Aktion 2020 in St. Godehard (hier klicken)

Alle Jahre wieder …

… melden sich die Sternsinger gegen Ende des Jahres. So findet auch im Januar 2020, und zwar vom 3. bis zum 5., die Sternsingeraktion in der Samtgemeinde Amelinghausen statt. In diesem Jahr sammeln die Sternsinger für Kinder, welche Krieg erleben und flüchten mussten. So werden Frieden-stiftende Projekte in Flüchtlingslagern, z.B. im Libanon, unterstützt und gefördert. Die dort lebenden Kinder sollen in diesen Projekten über ihre Erlebnisse reden können, aber auch ein tolerantes und friedliches Miteinander kennenlernen, um die Spirale des Krieges zu durchbrechen.

Für die Unterstützung dieser Projekte braucht es Eure und Ihre Mithilfe:

Ohne Sternsinger gibt es keine Sternsingeraktion. Jeder Junge oder Mädchen ab 6 Jahren ist herzlich willkommen mitzumachen. Auch über Jugendliche als Begleiter freue ich mich sehr.

Die Vorbereitungstreffen werden am 7. und 28. Dezember jeweils um 10 Uhr im Gemeindesaal von St. Godehard stattfinden.

Aber auch ohne Hausbesuche kann die Sternsingeraktion nicht stattfinden, deshalb freuen wir uns über möglichst viele Anmeldungen für den oben genannten Zeitraum.

Anmeldungen sowohl für die Sternsinger als auch für die Hausbesuche bitte unter: sternsinger-godehard@kath-kirche.de oder mobil: 01 62 / 540 57 52.

Ihre Dr. Simone von Haugwitz

Dieser Text stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“, 3/2019, S. 21.

Links zur Sternsinger-Aktion 2020 (Träger der Aktion)

Links zur Sternsinger-Aktion 2020 (Gemeinde-Journal)

Links

Mehr Informationen zu den Sternsingern finden Sie in unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ vom Advent 2019, das Ende November 2019 erschienen ist. Auch die Ausgabe unserer Gemeinde-Journals vom Advent 2018, vom Advent 2017, vom Advent 2016 und vom Advent 2012 enthielten dazu einen Artikel. Schon im „Salz der Erde“ vom Advent 2011 konnte man dazu einen kleinen Artikel lesen. Diese Ausgaben finden Sie im Archiv unseres Gemeinde-Journals.

Großartiger Einsatz der Sternsinger - Rückblick auf die Sternsinger-Aktion 2019 in unserer Gemeinde

Mädchen und Jungen aus den vier Kirchorten St. Godehard, St. Stephanus, St. Marien und Christ-König sammelten über 30.000 Euro.

Es ist ein tolles Ergebnis, das die Sternsingergruppen dieses Jahr erreicht haben. Auch wenn es manchmal ganz schön anstrengend war, am Ende können die Sternsinger sehr stolz auf ihren Einsatz sein.

Kinder helfen Kindern – das Sternsingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, und die Mädchen und Jungen aus unserer Gemeinde gehören dazu!

Über 100 Mädchen und Jungen sowie jugendliche und erwachsene Begleiter*innen machten sich wieder auf den Weg, um den Segen Gottes an andere weiterzugeben und Spenden für Kinder in vielen Ländern zu sammeln. Die Kreidezeichen „20*C+M+B+19“ an den Haustüren zeugen davon, wie viele Menschen die Sternsinger empfangen haben. Die Sternsinger haben Familien, Paare oder Alleinstehende besucht und den Segen auch in viele Einrichtungen, wie den Bürgertreff, in Kindergarten, in eine Arztpraxis, zur Bahnhofsmission, zum Caritasverband und auch zum Oberbürgermeister Mädge ins Lüneburger Rathaus gebracht.

In diesem Jahr stand das Land Peru und dort besonders die Lebenssituation von Kindern mit Behinderungen im Mittelpunkt der weltweit größten Spendenaktion von Kindern für Kinder.

In der Vorbereitung erfuhren die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen von der Hilfe und Unterstützung, die dort vor Ort notwendig ist. „Damit es den Kindern besser geht und sie die Chance auf ein gutes Leben haben“ – das war häufig die Antwort, wenn man die mitmachenden Kinder fragte, warum sie bei der Aktion gern dabei sind. Die Sternsingergruppen erlebten bei ihren Besuchen und auf der Straße oft Anerkennung und Begeisterung dafür, dass sie „ihre Freizeit opfern würden“, um bei der Aktion mitzumachen, denn das bedeutete mehrere Male sich zum Üben zu treffen und in den Ferien früh aufzustehen, um als Sternsinger zwei oder drei Tage lang unterwegs zu sein.

„Es war toll zu sehen, wie die Menschen sich über unseren Besuch gefreut haben.“, so war einstimmig die Meinung nach den anstrengenden Tagen. „Die Leute strahlten förmlich, manche haben sogar vor Freude geweint.“, diese Erfahrung war für die Kinder schon etwas Besonderes. Auch die Freude über die Lieder und spontanes Mitsingen oder sogar Mitmusizieren durch die Besuchten in den Häusern und Wohnungen wurde für die kleinen und großen Sternsinger zu einem besonderen Erlebnis. „Eine junge Frau hat sogar mit ihrer Trommel mitgemacht, das war so toll“, so berichteten ganz beeindruckt einige Kinder hinterher.

Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger an der 61. Aktion Dreikönigssingen. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten die Sternsinger überall in Deutschland auf die Lebenssituation von Kindern mit Behinderungen aufmerksam.

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Peru werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern*innen hatten sich die Sternsinger auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten. Sie sind eben ein Segen!

Herzlichen Dank allen Beteiligten und allen Menschen, die die Sternsinger zu sich eingeladen und für Kinder in Not Geld gespendet haben. Wer sich für die genauen Sammelbeträge der einzelnen Kirchorte interessiert, meldet sich bitte im Pfarrbüro.

Katja Reinke

Dieser Text stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 1/2019, S. 12.

Hans-Heinrich-Stelljes-Preis für unsere Sternsinger 2019

Sternsinger-Aktion 2019

Unsere Sternsinger erhielten am Montag, 28. Oktober, von der Sparkassen-Stiftung den „Hans-Heinrich-Stelljes-Preis“ für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement verliehen. Die Laudatio hielt, als ehemaliger Sternsinger von Kindesbeinen an, Dechant Menges.

Der Preis wurde in diesem Jahr zum neunzehnten Mal ausgelobt. Die Sparkassenstiftung Lüneburg verfolgt damit das Ziel, außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement in der Region zu fördern und zu würdigen.

Neben den Sternsingern wurden außerdem die Aktion „Fridays for Future“, Carmen Sillmann für die JazzIG sowie Thomas Meyer-Enzl ausgezeichnet.

Dieser Text stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“, 3/2019, S. 10