Gemeindebeitrag 2019

Ihr Gemeindebeitrag

Auch im vergangenen Jahr hatten wir Sie um einen freiwilligen Gemeindebeitrag gebeten. Bis heute sind bei uns 13.446,41 € eingegangen. Allen, die zu dieser wunderbaren Summe beigetragen haben, sagen wir einen ganz herzlichen Dank!!!

Der Kirchenvorstand hat die Beiträge inzwischen auf die verschiedenen Projekte aufgeteilt und freut sich, dass alle Projekte realisiert werden können. Bei der Renovierung im Gemeindehaus St. Marien warten wir derzeit allerdings noch auf eine Bewilligung aus Hildesheim. Ziel ist aber, noch in diesem Jahr den Fußboden in den Gemeinderäumen und auch die Toiletten zu erneuern.

Auch für das Jahr 2019 erbitten wir wieder Ihren freiwilligen Gemeindebeitrag. Es bleibt ja eine Herausforderung, unsere zum Teil in die Jahre gekommenen Gebäude zu erhalten und für alle gut nutzbar zu machen.

Der Kirchenvorstand bittet Sie um Ihre Unterstützung für diese Projekte:

  • In St. Marien weitere Maßnahmen für das Gemeindehaus.
  • Für St. Stephanus Anschaffung neuer Liedanzeiger in der Kirche.
  • Für St. Godehard Renovierungen im Gemeinderaum.
  • Für Christ-König Erneuerung der Küche.
  • Kirchortübergreifend soll für eine insektenfreundliche Gartengestaltung gesorgt werden.

Bitte beachten Sie dazu auch den beiliegenden Flyer, den Sie auch hier auf dieser Homepage herunterladen können. Sie können Ihren Gemeindebeitrag wie immer direkt auf unser Gemeindekonto (St. Marien Lüneburg, IBAN: DE 75 4006 0265 0023 0797 00, DKM Münster) überweisen oder direkt in einem verschlossenen Umschlag im Pfarrbüro abgeben. Gern können Sie Ihren Beitrag einem konkreten Projekt zuordnen. Für Überweisungen bis 200 € ist der Überweisungsbeleg ausreichend. Für größere Beträge oder für Barspenden stellen wir gern eine Spendenquittung aus.

Dieser Beitrag stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“, 1/2019, S. 22.

Und was ist mit meiner Kirchensteuer?

Mitunter merken Gemeindemitglieder angesichts der Bitte um den freiwilligen Gemeindebeitrag an, dass sie doch schon in nicht unerheblichem Maß Kirchensteuer zahlen. Dafür sind wir auch sehr dankbar. Deshalb versenden wir auch keine pauschalen Zahlungsaufforderungen, wie es andere Gemeinden tun. Wir bitten bewusst um einen freiwilligen Beitrag. Sie entscheiden natürlich selbst, ob und wie viel Sie zahlen können und wollen. Die Bitte um diesen Beitrag beruht aber auch auf der Kenntnis, dass im Durchschnitt in unserer Gemeinde nur ca. 20-30% der Gemeindemitglieder Kirchensteuern zahlen. Die übrigen haben in der Regel kein eigenes oder nur ein geringes Einkommen und zahlen damit keine Einkommensteuer, an der sich die Kirchensteuer bemisst.

Dieser Beitrag stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 1/2019, S. 22.

Was passiert eigentlich mit meiner Kirchensteuer?

Das Bistum Hildesheim gibt seit vielen Jahren regelmäßig einen Rechenschaftsbericht heraus, dem die Verwendung aller Mittel zu entnehmen ist. Daraus ist ersichtlich, dass zunächst der allergrößte Teil der hier gezahlten Kirchensteuern im Bistum Hildesheim verbleibt. Natürlich gibt es darüber hinaus weltkirchliche Aufgaben und Zahlungen an den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD), der gemeinsame Aufgaben trägt. Der größte Teil fließt aber in unserem Bistum in die Gehälter und in die Unterstützung der Pfarreien.

Wir erhalten jährlich eine Zuweisung aus Kirchensteuermitteln in einer festgelegten Höhe durch eine Pauschalzuweisung. Diese errechnet sich im Wesentlichen anhand der Zahl der Gemeindemitglieder. Jeder Kirchenaustritt schadet also konkret unserer Gemeinde.

Dieser Beitrag stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 1/2019, S. 22.

Und was ist mit den Zahlungen des Staates an die Kirchen?

In der öffentlichen Diskussion wird immer wieder behauptet, die Kirchen seien ja so reich und der Staat würde ja auch so viel Geld an die Kirchen zahlen müssen. Hier gilt es sicher zu differenzieren. Natürlich gibt es (deutsche) Bistümer mit einem großen Vermögen. Das trifft für das Bistum Hildesheim nicht zu. 2003 stand es kurz vor der Pleite und musste in den folgenden Jahren einen drastischen Sparkurs verkraften. Inzwischen sind die Bistumsfinanzen wieder auf einem guten Weg, nicht zuletzt durch die guten Einnahmen aus der Kirchensteuer. Viele Risiken, wie z.B. die gesetzlich vorgeschriebene Rücklage für Versorgungsleistungen und Pensionen für Beamte und Priester, konnten abgesichert werden. Aber es bleibt ein strukturelles Risiko durch die bevorstehenden demographischen Veränderungen.

Zahlungen des Landes Niedersachsen an unser Bistum beruhen, wie in ganz Deutschland, auf den Enteignungen der Kirche im Zuge der Säkularisation im Jahre 1803. In den Konkordaten wurden entsprechende Ausgleichszahlungen an die Kirche vertraglich vereinbart. U.a. ist festgelegt, dass die Bischöfe (ebenso wie die Landesbeamten) vom Staat bezahlt werden. Das hatte früher aber nicht nur finanzielle, sondern vielfach auch politische Hintergründe.

Unser früherer Generalvikar Werner Schreer hat vor einigen Jahren einmal eine Vergleichsrechnung angestellt. Das Bistum Hildesheim erhält demnach vom Land Niedersachsen jährlich Zahlungen in Höhe von 4.085.000 € (Stand 2019). Dem gegenüber stehen allerdings Ausgaben des Bistums für Aufgaben, für die eigentlich der Staat zuständig wäre, u.a. für Schulen und Kindergärten, Krankenhäuser und die Caritas. Das Bistum leistet in diesen Bereichen jährlich Ausgaben aus Kirchensteuermitteln, die deutlich über den Einnahmen aus den Staatsleistungen liegen. Allein 7 Mio. Euro davon fließen jährlich in die Unterhaltung der katholischen Schulen. Unsere KiTa hat bislang jährlich Bistumszuschüsse in Höhe von über 80.000 Euro erhalten. Insgesamt bezuschusst das Bistum die KiTas mit jährlich etwa 5,3 Mio. Euro. Die Caritas erhält für die Unterhaltung der verschiedenen Beratungsstellen jährlich ca. 5,4 Mio. Euro (Zahlen von 2013).

Dieser Beitrag stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 1/2019, S. 22.

Wenn Sie unserer Pfarrgemeinde eine Spende zukommen lassen möchten oder aus einem anderen Grund unsere Bankverbindung benötigen:

  • Konto bei der Darlehenskasse Münster
  • Empfänger: St. Marien Lüneburg
  • IBAN: DE75 4006 0265 0023 079700
  • BIC: GENODEM1DKM

Wir möchten darauf hinweisen, dass für Spenden bis 100,- € der Kontoauszug als steuerlicher Nachweis ausreicht.

Sollten Sie für niedrigere Beträge dennoch eine Spendenquittung wünschen, bitten wir jeweils um Abholung, da Ihre Spende in voller Höhe dem angegebenen Zweck zukommen und nicht durch Portokosten verringert werden sollte.