St. Stephanus Familienfreundliche Gottesdienste

Familienfreundliche Gottesdienste – ein besonderer Ort für Kinder

Ökumenisches Gemeindezentrum St. Stephanus, Lüneburg

Ansprechpersonen / Kontakt:

Mario Puliafito

Tel.: 0174 / 66 18 319

Sabine Heche

Tel.: 0177 / 56 21 819

eMail: familienfreundlich(ät)kath-kirche-lg.de

In einer Gruppe von etwa sechs Erwachsenen gestalten wir Angebote, die die heilige Messe am Sonntag für Kinder interessanter und abwechslungsreicher machen sollen.

Alle Kinder sind nach dem Evangelium eingeladen, mit einer oder zwei aus unserem Kreis in einem gesonderten Raum ein Thema zu besprechen oder etwas zu gestalten. In der Regel gehen wir zum Vaterunser wieder zurück in den Kirchenraum. Unser jeweiliges Thema wird im Gottesdienst aufgegriffen, sei es durch ein gemeinsames Gebet, ein Lied oder eine sonstige Aktion. Mit dem familienfreundlichen Gottesdienst sollen die Kinder in St. Stephanus einen Raum finden, in dem sie sich wohl fühlen, etwas über den christlichen Glauben erfahren und zugleich auch den normalen Sonntagsgottesdienst mitfeiern können.

Unser Team trifft sich etwa alle sechs Wochen in St. Stephanus. Dann planen wir die nächsten Sonntage und stimmen uns ab, wer an welchem Sonntag den familienfreundlichen Teil begleitet.

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung und Rückmeldung!

Dringend Verstärkung gesucht

Seit über einem Jahr verschicken wir als familienfreundliches Team jede Woche per Mail einen Impuls / Ohrwurm an interessierte Familien unserer Gemeinde und organisieren, an die Bedingungen in Coronazeiten angepasst, Familiengottesdienste. Vorher, zu Zeiten von „normalen Gottesdiensten“, haben wir für die Kinder während der Predigt altersangemessene Bibelarbeit und -spiel angeboten, sodass auch sie sich im Gottesdienst besonders willkommen fühlen und diesen oft auch aktiv mitgestalten konnten. Jetzt planen wir kleine Impulse, Grüße und Aktionen.

Mit Jutta Segger am Steuer hat unser Team Spaß daran, neue Wege der Glaubensvermittlung zu finden; jede/r im Team hat besondere Interessen und Fähigkeiten, die er/sie einbringt. Um unsere Arbeit gut fortführen zu können, suchen wir dringend Unterstützung und würden uns über neue Mitglieder im Team sehr freuen!

Jede/r ist mit seinen/ihren Ideen willkommen und jede kleine Mitarbeit ist hilfreich. Bei Fragen oder Interesse meldet euch doch bitte bei Jutta Segger (segger(ät)kath-kirche-lg.de oder: 01573 67 37 913).

Wir sind gespannt und freuen uns auf euch!

Aktionen des Teams „Familienfreundliche Gottesdienste“

Brief vom 17. Oktober 2021

Liebe Kinder und liebe Eltern,

fandet ihr es auch so spannend in den letzten Wochen zu hören, wie unterschiedlich das Beten in den verschiedenen Familien Teil des Alltags ist und vor allem, dass es keine Patentlösung gibt, die bei allen immer funktioniert?

Dazu passt mein „Erfahrungsbericht“: Als unsere Kinder noch klein waren, haben wir mit ihnen so gebetet, wie das meine Eltern mit meinen Geschwistern und mir früher getan haben. So war das schließlich für mich über viele Jahre vertraut und „richtig“ und damit doch sicherlich für unsere Kinder heutzutage auch?!

Also haben wir mit ihnen in bewährter Tradition vor den Familienmahlzeiten ein Tischgebet gesungen und abends gemeinsam ein Nachtgebet gesprochen:

„Gott, der du heute uns bewacht,

Behüte uns auch diese Nacht.

Du kennst uns alle, Groß und Klein,

drum schlaf ich ohne Sorgen ein. Amen.“

Gerade die tägliche Wiederholung fand ich als Kind tröstlich und beruhigend. Inzwischen sind unsere Kinder vier und fünf Jahre alt – und nehmen Tradition (glücklicherweise) nicht einfach unhinterfragt hin: Sie fanden die ständige, gleichförmige Wiederholung langweilig. Seit einigen Monaten experimentieren wir also und haben inzwischen eine Form gefunden, die ihnen gefällt:

Das Tischgebet singen wir nun als Kanon, was ein sehr intensives Familienerlebnis ist, bei dem jeder einzelne ganz wichtig ist und das außerdem die Aufmerksamkeit aller hochhält. Singen geht sowieso immer!

Abends mögen die Kinder es, das jeweilige Gebet des Tages mit einem Gebetswürfel zu erwürfeln. Weil einige der Gebete auf dem gekauften Würfel für uns nicht so passend sind, wollen wir uns nun einen eigenen mit den Favoriten der Kinder machen.

Die Veränderungen der Tradition haben dazu geführt, dass die Kinder plötzlich noch neugieriger auf Gott geworden sind und viele kluge Fragen stellen. Dieses Buch gefällt ihnen und uns Eltern in diesem Zusammenhang sehr gut und wird jetzt oft abends als Gute-Nacht-Lektüre angefordert: „Die Kinder-Themen-Bibel“ (Mitarbeit: Jasch, Susanne; Schnürle, Kristina; Illustration: Weber, Mathias).

Ich bin sicher, Gebet und Vorlieben der Kinder werden sich mit zunehmendem Alter noch öfter wandeln. Ich freue mich auf ihre kreativen Wege, mit Gott im Gespräch zu bleiben.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein gesegnetes Wochenende! Eure Familie Kux vom familienfreundlichen Team aus St Stephanus

Brief vom 3. Oktober 2021

Hallo liebe Familie,

als ich gehört habe, dass ich einen Text zum Thema Beten mit Kindern schreiben soll, habe ich mich gefragt, wie ich das machen soll. Als Kind habe ich jeden Abend für mich allein gebetet. Beim Mittagessen gehörte es als Ritual dazu. Ich habe Gott vieles erzählt. Jeden Tag wurde vor dem Essen für etwas Schönes, was in der Familie passiert war, gedankt und um etwas Neues gebeten. Abends habe ich genauso den Tag Revue passieren lassen, Schönes gefunden, danke gesagt und um Unterstützung für den folgenden Tag gebeten.

Heute bete ich nicht mehr und mit meinem Sohn habe ich bisher nur in der Kirche gebetet. Wie es dazu gekommen ist? Keine Ahnung. Ich denke, dass es sich so langsam eingeschlichen hat und ich mich nicht aktiv dagegen gewehrt habe. Mir ist beim Schreiben dieses Textes klar geworden, dass man gar nicht so viel falsch machen kann beim Beten mit Kindern. Man muss es nur machen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und bete dafür, dass nicht nur Sie sondern auch ich es schaffen werden mit Ihrem/meinem Kind zu beten.

Ulricke und das familienfreundliche Gottesdienstteam

P.S. Im Anhang findet Ihr / finden Sie die Einladung zu unserem nächsten Familiengottesdienst am Sonntag, 10. Oktober 2021, um 15.00 Uhr in St. Stephanus (St.-Stephanus-Platz 1, 21337 Lüneburg). Achtung: Im aktuellen Wochenblatt hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen. Der Gottesdienst findet diesmal um 15.00 Uhr statt und nicht wie im Wochenblatt veröffentlicht um 16.00 Uhr. Anmeldung bitte bei Jutta Segger, 01573 67 37 913 oder per Email: segger(ät)kath-kirche-lg.de.

Brief vom 19. September 2021

Liebe Familien und liebe Kinder,

aus meiner Kindheit erinnere ich mich beim Thema „Gebete“ an die Schule. Sowohl in meinen ersten zwei Schuljahren in Schleswig-Holstein als auch in den folgenden sechs Schuljahren in Sizilien wurde am Morgen vor dem Unterricht immer gemeinsam das Vaterunser in der Klasse gebetet.

So ist es für mich ein Gebet, das mich mit den Menschen, die mit mir beten, durch die Geschichte meines Lebens, über die Grenzen dieser Welt und mit Gott verbindet.

Das Gebet, das immer tiefer in meinem Herzen einen Platz gefunden hat, ist das Fürbittgebet. Fürbitte als Gebet zu Gott für jemand anderen, für die anderen und deren Nöte und Sorgen.

Beim Beten bin ich jedes Mal ganz sicher, dass Gott mir zuhört.

Und ich bin mir sicher, dass er auch Eure Gebete, ganz egal in welcher Form und wie sie formuliert sind, immer hören wird.

Das familienfreundliche Team und ich, Mario, wünschen Euch einen guten Start in diese September-Woche.

Brief vom 5. September 2021

Liebe Kinder und liebe Eltern,

die letzte Woche war für viele geprägt von Veränderungen. Kinder sind neu in Krippen und Kindergärten gekommen oder sind eingeschult worden. Es gab Schulwechsel, neue Lehrer, Klassen wurden neu gemischt und vieles mehr.

Moralischer Beistand ist eines der wichtigsten Dinge, die man benötigt in diesen aufregenden Tagen, dann kann einen nichts mehr unterkriegen. Doch etwas anderes ist auch sehr wichtig. Wie eine Lehrerin auf der Einschulung sagte: „In der Schule hat alles seine Zeit“. Dazu zählt auch die Pause.

Eine Pause, eine kleine Verschnaufpause zwischendurch - zu oft wird sie im Alltag vergessen. Dabei kennt bestimmt jeder das Gefühl, wie gut es einem geht, wenn man trotz viel Stress einmal kurz Luft geholt hat.

Selbst Gott braucht mal eine Pause. 6 Tage die Woche arbeitet er und am 7. Tag (Sonntag), sagt Gott, soll man ruhen. Also macht er eine Pause von seiner Arbeit, seinem Alltag, so kann auch Gott sich besinnen. So schafft er es, das Wichtige nicht aus den Augen zu verlieren, und kann darüber hinaus mit neuer Energie in die Woche starten.

In dem Sinne wünsche ich euch/Ihnen einen schönen Sonntag und eine kommende Woche in der hoffentlich immer wieder Verschnaufpausen zu finden sein werden.

Ulricke und das familienfreundliche Gottesdienstteam

P.S. Herzliche Einladung vom familienfreundlichen Team und der KiTa St. Marien zu den Segnungsgottesdiensten für Kindergartenkinder und andere Kinder am nächsten Sonntag 12.09. entweder um 10.30 Uhr in der Hl. Messe in St. Stephanus oder um 16.00 Uhr im Familiengottesdienst. Weitere Infos siehe Einladung in der Anlage. Anmeldung bei Jutta Segger: segger@kath-kirche-lg.de

Brief vom 10. Oktober 2021

Liebe Kinder und Eltern,

als ich ein Kind war, gehörte das Beten für mich immer mit dazu. In unserer Schule sprachen wir morgens vor der 1. Stunde ein Morgengebet, an den Wochenenden beteten wir am Familientisch und wenn wir meine Großeltern besuchten, dann wurde vor dem Mittag sogar ein Ave Maria gebetet.

Daher war für mich klar: das Beten wollte ich auch als Ritual mit in unser Familienleben bringen. Ich wollte, dass die Kinder auch in Ruhe mit Gott ins Gespräch kommen können, Sorgen und Freuden formulieren, Dank und Bitten aussprechen können. Und ich kaufte mir ein Kindergebetbuch, in dem zeitgemäße Gebete für viele Situationen zu finden sind.

Doch die Realität sah und sieht anders aus: Irgendwie schaffen wir es immer nicht, zu DEN üblichen Zeiten zu beten. Mal sind die Kinder zu hungrig (oder ich habe zu spät mit dem Kochen angefangen?) und wollen sofort essen, mal sind sie abends zu müde. Zunächst gefiel mir das gar nicht. Doch dann dachte ich: Warum nicht das Beten an die Wirklichkeit der Kinder anpassen? Warum stellen wir uns nicht auf die Situation der Kinder ein?

Und so wurden wir unkonventioneller mit dem Beten und es entstand z.B. unser Lieblingsgebet, das wir auf einer Autofahrt selber dichteten. Ich schreibe es euch hier:

Lieber Gott, gib auf uns Acht,

denn es wird jetzt dunkle Nacht,

wir wollen jetzt schlafen gehen,

bis wir uns morgen wiedersehen.

Manchmal schaffen wir es, es zu sprechen. Aber manchmal machen wir auch nur ein Kreuzzeichen. Oder ich mache vor dem Kindergarten ein „stilles“ Kreuz auf die Stirn meines Kindes. Oder wir sprechen in eigenen Worten mit Gott über den Tag. Oder sagen erschöpft vor dem Einschlafen einfach nur DANKE! Das reicht dann auch schon. Oder wir betrachten dankend die Schöpfung im Garten. Oder wir blättern die Gebetsbilderbücher durch und lesen sie, auch wenn gerade keine Essenszeit ist und wir nicht ins Bett gehen wollen.

Ich bin gespannt, wie es mit unserem Beten weitergeht und möchte alle ermuntern, auch kreative und neue Wege beim Beten zu wagen.

Ein Gebet, das mich aus unseren Büchern besonders anspricht, da es meine Sorge als Mutter um das Wohl meiner Kinder beinhaltet, ist folgendes:

In Gottes Namen steh ich auf,

Herr Jesus, leite meinen Lauf,

begleite mich mit deinem Segen,

behüte mich auf allen Wegen. Amen.

Mit dem folgenden Gebet wünsche ich euch jetzt allen einen wunderbaren Sonntag! Judith und das gesamte Team des familienfreundlichen Gottesdienstes!

Gott ist Laufen, Tanzen, Hüpfen,

Reden, Lachen, Freundschaft knüpfen,

Glück in andern Augen sehen,

mit ihm will ich durchs Leben gehen.

Brief vom 26. September 2021

Hallo liebe Kinder und Eltern,

Aus meiner Kindheit sind mir folgende Gebete in Erinnerung: Ein Gebet zum Mittagessen und eins zum Schlafengehen.

Das Gebet zum Mittagessen lautet wie folgt:

Oh Gott, von dem wir alles haben, wir danken Dir für Deine Gaben,

Du speisest uns, weil Du uns liebst, so segne das, was Du uns gibst.

Amen.

Das Gebet zum Schlafengehen:

Müde bin ich geh zur Ruh, schließe meine Augen zu,

Vater lass die Augen Dein über meinem Bettchen sein.

Hab ich Unrecht heut getan, sieh es lieber Gott nicht an.

Deine Gnad und Jesu Blut machen allen Schaden gut.

Amen.

Über meinem Bett hing bzw. hängt noch ein Bild mit zwei Engeln.

Markus und das gesamte Team „Familienfreundlicher Gottesdienst“ wünschen Euch einen schönen Tag und ein wunderschönes Wochenende.

Brief vom 12. September 2021

Liebe Eltern, liebe Familien,

mit Kindern auch mit den jüngeren Kindern beten – wie kann das gehen?

Selber beten und sich auch an bekannten oder neu formulierten Gebeten orientieren?

Diesen Fragen möchten wir in den Familienimpulsen in den nächsten Wochen nachgehen und aus unserer eigenen Erfahrung Euch einige Impulse mitgeben. Wir freuen uns auch über kurze Rückmeldungen von Euch, vielleicht auch mit eigenen Erfahrungen oder Lieblingsgebeten.

Heute von mir einige Anregungen für das gemeinsame Gebet:

  • Alles was das Kind bewegt, darf im Gebet gesagt werden. Es ist schön, wenn das alltägliche Leben im Gebet vorkommt. Vielleicht mal abends und dazu ein Rückblick über den Tag, einen Moment der Ruhe, ein tiefes Ein- und Ausatmen, vielleicht immer ein kurzes Ritual, eine Liedzeile, … Das Gebet sollte aber kein Ersatz für Gespräche sein (auch nicht, um als Eltern nochmal zu sagen, was man heute nicht so gut beim Kinde fand ????) Gespräche sind so wichtig, dass man das Beten nicht als Ersatz missbrauchen sollte.
  • Bei ganz kleinen Kindern ist es auch möglich einfach einen Moment der Ruhe zu nutzen und mit einem Kreuzzeichen auf die Stirn, mit einem liebevollen Streicheln über den Kopf zu sagen: „Gott, ich danke dir für das kleine Wunderkind hier, danke für dieses großartige Geschenk , ich danke dir für meinen kleinen Schatz, …“ oder auch: „Gott, manchmal bin ich so müde, und dieses kleine Wunderkind will immer noch nicht schlafen, schenke du mir Ruhe und Geduld, Kraft und … (und dann tief Ein- und Ausatmen) – das hat mir oft (auch nicht immer ????) geholfen. Das hilft mir aber übrigens auch heute noch z.B. bei Kinderfreizeiten, wenn ich mal in einem unruhigen Zimmer sitze und warte, dass die kleinen oder großen Wunderkinder endlich entspannt einschlafen.
  • Wenn man (mit Kindern) betet, darf man Gott mit vielen möglichst unterschiedlichen Beschreibungen ansprechen: „Guter Gott, …“; „lebendiger Gott …“; „Gott, der bei uns ist …“; „großartiger Gott …“; „wunderbarer Gott …“; „Gott, der die Tiere liebt …“; „Gott, der die Welt liebt …“; „Gott, der uns trösten will …“; auch: „Gott, du hast uns lieb, wie eine Mutter oder ein Vater …“; „Gott du bist wunderbar, du …“. Kinder haben auch oft eigene tolle Beschreibungen, wenn man den Satz anfängt, „Gott, du bist …“ oder „Gott du hast …“. Ganz vielfältige und immer mal wieder unterschiedliche Bezeichnungen verhindern, dass man ein ganz eng eingeschränktes Gottesbild bekommt (so, wie der alte Mann mit Bart, der gutmütig im Himmel auf einer Wolke sitzt ????). Denn, Gott ist mehr oder anders, als wir uns manchmal vorstellen können.
  • Beten kann auch ein Hören -und Hinschauen, ein Staunen lernen sein, das heißt: Mit dem Kind gemeinsam staunen über das Besondere und Schöne, das einem jeden Tag begegnet. Oft können die Kinder das ja uns lehren, Kinder können so wunderbar staunen über ganz kleine Dinge, mag es eine kleine Schnecke oder ein kleiner Frosch, ein besonderes Blatt oder Steinchen sein. Dies Achtsamkeit aufgreifen, das Staunen miteinander aussprechen und über das Staunen zum Danken, kommen, das Wunderbare nicht als selbstverständlich nehmen, auch das ist Beten.
  • Bei schon formulierten Gebeten, sollte man für sich darauf achten, dass die Worte für das Kind und auch für mich als Erwachsenen „wahr“ sind. Kindergebete dürfen zwar der Sprache des Kindes entsprechen, sollten aber irgendwie keine unwahren Aussagen enthalten: z.B. das schon verstaubte, aber immer noch irgendwie bekannte Kindergebet: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein.“ Brrrrrrr; da schüttelt es mich noch heute, weil es so für mich als Kind überhaupt nicht stimmte …
  • Es gibt auch viele schön formulierte Gebete, einfach mal ausprobieren, was für einen selber passt und stimmig klingt. Die Sprache darf dabei auch mal den Wortschatz des Kindes etwas übersteigen oder poetischer sein, denn Kinder verstehen oft instinktiv mehr als nur das reine Wort. Manchmal kann man auch ein Gebet mit Bewegungen untermalen, dann erklärt sich oft der Zusammenhang aus der Geste dazu. Klassisch dafür ist z.B. das Grundgebet, das Vater unser mit Bewegung. Hier ein Video mit Bewegungen: https://youtu.be/vQYbqpRmZ4k. In der Anlage findet ihr auch eine Beschreibung der Gesten, wie wir sie z.B. beim Familiengottesdienst zusammen beten.

So, der Impuls ist nun recht lang geworden, sorry aber es ist so ein tolles Thema finde ich.

Ich wünsche euch schöne gemeinsame große und kleine Gebetsmomente, Jutta Segger und das familienfreundliche Team

P.S. Jetzt am Sonntag feiern wir zwei Segnungsgottesdienste in St. Stephanus. Der am Vormittag ist schon ausgebucht. Am Nachmittag um 16.00 Uhr können aber noch ca. 2-3 Familien mitfeiern. Wer noch Interesse hat, bitte mir über mein Handy: 01573 67 37 913 Bescheid sagen.

Frühere Aktionen des Teams „Familienfreundliche Gottesdienste“

Familien-Gottesdienst am 10. Oktober

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst am Sonntag, 10. Oktober, um 15 Uhr im ökumenischen Zentrum St. Stephanus. Der Gottesdienst wird bei gutem Wetter wieder draußen auf der Terrasse gefeiert. Bei schlechtem Wetter können wir die ev. Kirche nutzen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung und Information bei Jutta Segger per Handy: 01573 67 37 913 oder per Email: segger(ät)kath-kirche-lg.de.

„Ohrwurm“

„Ohrwurm“

An jedem Wochenende verschickt das Team der familienfreundlichen Gottesdienste per Email einen „Ohrwurm“. Außerdem erhalten Familien und andere Interessierte mit dieser wöchentlichen Email auch aktuelle Infos für Familien. Wer diesen „Ohrwurm“ gern jeden Freitag bekommen möchte, kann sich unter der Email: segger(ät)kath-kirche-lg.de bei der Gemeindereferentin Jutta Segger dafür anmelden.

Sie können das „Ohrwurm“-Lied allein auch – etwas später als per eMail – hier auf dieser Homepage anschauen, auf dieser Seite, sofort im Anschluss; die Informationen sind hier nicht enthalten.

Die noch früheren „Ohrwürmer“ finden Sie in unserem „Ohrwurm“-Archiv.

Open-Air-Familien-Gottesdienst (auch mit jüngeren Kindern) am 27. Juni 2021

Das Team der familienfreundlichen Gottesdienste lädt ein zum Open-Air-Familiengottesdienst für Familien auch mit jüngeren Kindern am Sonntag, 27. Juni, um 16.00 Uhr auf der Terrasse im ökumenischen Zentrum St. Stephanus. Hinterher gibt es die Möglichkeit zur Begegnung und zum Spielen auf dem Aktivspielplatz Kaltenmoor.

Anmeldung, bitte mit Alter der Kinder, bei Jutta Segger, Email: segger(ät)kath-kirche-lg.de oder per Handy: 01573 67 37 913.

Pfingst-Touren „Rund um St. Stephanus“ / „Rund um St. Marien“

Pfingsten ist kein Fest zum Anfassen. Es gibt keine Krippe, keine Plätzchen, keinen Osterhasen. Aber es ist ein Fest zum Wohlfühlen. Es schenkt uns freie Tage und oft schönes Wetter. Viele Familien unternehmen etwas gemeinsam. Das familienfreundliche Team möchte Sie zu einer kleinen Tour „Rund um St. Stephanus“ oder/und „Rund um St. Marien“ einladen. Auf dem Weg gibt es an verschiedenen Stationen Impulse und Überraschungen, um mit Kindern (oder auch ohne) Pfingsten neu zu entdecken und zu verstehen. Der Plan für die Wege und weitere Informationen sind ab Freitag, 21. Mai, erhältlich bei Jutta Segger, Tel: 01573 / 67 37 913, Email: segger(ät)kath-kirche-lg.de, im nächsten Wochenblatt und dann auch hier auf unserer Homepage.

Familien-Gottesdienst am 2. Mai 2021

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst (auch für Familien mit jüngeren Kindern) am Sonntag, 2. Mai, um 16 Uhr im ökumenischen Zentrum St. Stephanus. Bei trockenem Wetter findet der Gottesdienst im Innenhof des Zentrums statt, bei Regen kann in die groß geöffnete evangelische Kirche ausgewichen werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen (mit Angabe des Alters der Kinder) bei Gemeindereferentin Jutta Segger: segger(ät)kath-kirche-lg.de, Tel.: 04131 / 60 30 914 oder Mobil: 01573 / 67 37 913.

Aktion Osterspaziergang (4.-11. April 2021)

Aktion Osterspaziergang des Teams Familienfreundliche Gottesdienste von Ostersonntag, 4. April, bis Sonntag, 11. April: Wir laden alle ein, vor ihrem Haus, ihrer Wohnung, im Garten Spaziergängern eine österliche Anregung zu geben oder einfach eine Freude für die Augen zu bereiten. Ideen finden Sie in ausgelegten Flyern oder im Anhang der Gemeinde-Email vom 26. März oder hier auf dieser Homepage. Wer sich an der Aktion beteiligen oder/und einen Spaziergang zu einzelnen Stationen machen möchte, meldet sich bitte bei Jutta Segger, Tel: 01573 / 67 37 913, Email: segger(ät)kath-kirche-lg.de. Das Team erstellt eine Adressliste der Stationen und stellt sie allen Interessierten sowie den Familien im Verteilerkreis des Teams zur Verfügung.

Familien-Gottesdienst am 14. März 2021

„Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt.“ Unter diesem Leitwort des Teilens, nicht nur zur Zeit der Fastenaktion, lädt das familienfreundliche Team wieder zum Familiengottesdienst am Sonntag, 14. März, um 10.30 Uhr in St. Stephanus ein. Mit bewegten Gebeten, Liedern – zum Schauen, Hören und Mitmachen einer biblischen Geschichte – und kreativen Aktionen wollen wir gemeinsam Gott loben, danken und ans Teilen denken.

Die wichtigen Corona-Hygieneregeln werden natürlich eingehalten, daher ist leider auch die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung mit Personenzahl und Alter der Kinder bei Jutta Segger: Tel 01573 / 67 37 913 oder per Email: segger(ät)kath-kirche-lg.de

Herzliche Einladung!

* * * * *

Für die ökumenische Fastenaktion in St. Stephanus am Sonntag, 14. März, besteht die Möglichkeit, Fastensuppe (bolivianischen Bohneneintopf) und/oder Fair-trade-Produkte zu bestellen. Bestellzettel dazu liegen im katholischen Kirchenraum aus, diese geben Sie bitte ausgefüllt in den Pfarrbüros ab oder bestellen gleich per Email unter: strentzsch(ät)kirchenkreis-lueneburg.de. Ihre Bestellungen können Sie dann nach dem Gottesdienst am 14. März mit nach Hause nehmen, der Erlös geht zu Gunsten der Fastenaktion.

Adventskalender 2020

Adventskalender

Wer in Kaltenmoor oder in der Nähe von St. Stephanus wohnt oder dorthin mal zum Einkaufen auf den Markt, nach Rossmann oder ins Kinderland kam, konnte ab dem 1. Dezember 2020 in den Fenstern von St. Stephanus jeden Tag ein neues Adventsfenster mit einem Bild und einer ganz kurzen Geschichte eines besonderen Menschen / Heiligen entdecken. Diesen Adventskalender konnten Sie auch hier auf dieser Homepage anschauen.

„Lasset die Kinder zu mir kommen“ (Markus 10,14) (Dezember 2018)

Kinder sind willkommen

Es gibt ein Sprichwort, das lautet: „Kindermund tut Wahrheit kund.“ Hier einige Kostproben aus Gesprächen mit Kindern bei den familienfreundlichen Gottesdiensten.

Wir sprachen über das Thema Sünde, Vergebung, Bußsakrament: Warum tun wir Menschen (Kinder wie Erwachsene) nicht immer das Gute? Kind: Weil es so anstrengend ist.

Dann erzählte ein Kind: Ich habe mich mit meinem Freund gestritten. Wir haben uns dann wieder vertragen. Wir sind wieder Freunde. Aber jetzt spielen wir nicht mehr so oft zusammen …

Ein anderes Kind sagte: Ich streite mich auch oft mit meinen Geschwistern. Aber wir sind immer noch Geschwister.

Wieder ein anderes Kind: Wenn man sich wieder vertragen möchte, muss man richtig mutig sein.

An einem anderen Sonntag ging es um Jesus: Was haltet ihr von Jesus? Wer war Jesus? Kind: Jesus war ein richtig toller Mensch. Und der war Gott.

Kind: Jesus hat viel riskiert.

Ein anderes Mal fragte ich: Warum kommen Menschen, warum kommt ihr zum Gottesdienst? Kind: Weil wir gesegnet werden wollen.

Manchmal stellen die Kinder auch Fragen. Als wir über das Glaubensbekenntnis sprachen, fragte ein Kind: Wer hat Gott erschaffen?

Ein anderes Kind: War vorher alles weiß?

Wieder ein Kind: Was ist Sünde?

Oft bin ich fasziniert, welche Antworten und Gedanken die Kinder in unseren Gesprächen äußern. Es sind oft sehr einfache, klare Gedanken, die mich richtig verblüffen. Ich bin auch berührt, wie offen die Kinder sprechen.

Auf Anregung eines Vaters trafen wir uns im Januar des Jahres 2016 zu einer Ideenbörse. Unser gemeinsamer Wunsch war, dass Kinder im Gottesdienst angesprochen werden und darin vorkommen dürfen. Kinder sollten den Gottesdienst mitgestalten und dadurch besser verstehen können. Gleichzeitig wollten wir aber auch die Erwachsenen damit ansprechen und den Gottesdienst mit kleinen Aktionen und mit einem Lied lebendiger gestalten.

Eine Idee haben wir dann an ca. vier Sonntagen wiederholt bzw. entfaltet. Zum Beispiel haben wir die Kinder eingeladen, zum Evangelium Kerzen zu halten und damit auszudrücken, dass ein besonderer und wichtiger Text vorgelesen wird. Einige Male haben wir das Glorialied durch Rasseln verstärkt, um das Lob und die Freude über Gott auch kräftig zu hören. Ein anderes Mal haben wir mit den Kindern zusammen Bewegungen zu einem Credo-Lied und zu einem Vaterunser-Lied erarbeitet und im Gottesdienst vorgeführt. Oder die Kinder haben die Gabenbereitung oder den Fürbittenteil oder die Danksagung mit ihren Gedanken und Gebeten gestaltet.

Damit die Kinder den Kirchenraum entdecken, gab es zu Pfingsten 2018 eine gemeinsame Bildbetrachtung des wunderschönen Pfingstglasfensters der St.-Stephanus-Kirche und in der Osterzeit haben wir das bunte Osterfenster betrachtet und gedeutet.

Nicht alle Themen eignen sich, sie zusammen mit der Gemeinde zu erarbeiten oder zu gestalten. Deshalb gehen wir manchmal mit den Kindern nach dem Evangelium in einen anderen Raum und behandeln ein Thema. In der Regel kommen wir zum Vaterunser wieder in den Gottesdienst zurück. Aber wir bemühen uns immer, der Gemeinde zu erzählen, worüber wir sprechen und womit wir uns befassen.

Zu Beginn unserer Gestaltung der Gottesdienste als familienfreundliche Gottesdienste hatten wir die Sorge, ob die Gemeinde das Gewusel mit den Kindern ertragen wird. Inzwischen bekommen wir dankbare Rückmeldungen. Ein Mann sagte: „Ich finde es toll, was ihr mit den Kindern macht. Sie kommen immer so glücklich aus dem Gottesdienst. Ihre Gesichter strahlen richtig.“

Dann haben wir ja unser Ziel erreicht: Kinder sind willkommen.

Barbara Bachmann

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung und Rückmeldung!

Ansprechpersonen/Kontakt:

Mario Puliafito, Tel.: 0174/66 18 319

Sabine Heche, Tel.: 0177/56 21 819

Email: familienfreundlich(ät)kath-kirche-lg.de

Dieser Text stammt aus unserem Gemeinde-Journal „Salz der Erde“ 3/2018, S. 7.

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen suchen wir immer. Vielleicht können und mögen auch Sie Ihre besonderen Gaben, Fähigkeiten etc. ins Leben unserer Gemeinde einbringen? Dann sprechen Sie doch unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an  – oder schauen Sie sich in den Übersichten zu „Gruppen, Initiativen und soziale Dienste“ um, und vielleicht finden Sie schon dort einen Menschen, der Ihnen mehr Informationen geben kann.

Schauen Sie auch gerne unter Ehrenamt im Bistum Hildesheim. Dort finden sie die „Informationen zum Ehrenamt“ sowie die Möglichkeit, sich selbst zu engagieren (Eintrag unter „Ich will mich engagieren“ ganz unten auf der Seite). Sie können auch nach offenen Betätigungsfeldern suchen, in denen Sie sich engagieren können, indem Sie in der Karte auf „Lüneburg“ oder in der Navigationsleiste links auf „Ehrenamt der katholischen Kirche in der Stadt Lüneburg“ klicken.